Implantologie

Wie werden Implantate eingebracht?

Es gibt heutzutage grundsätzlich zwei Möglichkeiten der Implantation.

1. Die zweiphasige Implantation: Hierbei wird das Implantat, mal mit, mal ohne einen kleinen Schnitt, in den Knochen in das Zahnfleisch eingebracht.

2. Die einphasige Implantation: Hierbei wird das Implantat in den Knochen ohne Schnitt eingebracht und kann unter guten Voraussetzungen sofort mit einer provisorischen Krone versorgt werden.

So können Sie im günstigsten Fall innerhalb einer Stunde die Praxis mit neuen Zähnen verlassen!

Vorgehensweise: Mit einem speziellen chirurgischen Bohrerset wird ein Knochenfach hergestellt, das millimetergenau auf das Implantat abgestimmt ist.
Danach wird das Implantat in den Knochen eingebracht. Ein Provisorium sorgt in dieser Zeit für Schutz, gutes Aussehen und Sprach-/Essfähigkeit. Danach muss das Implantat je nach Knochenqualität und Vorgeschichte zwei bis vier Monate einheilen.
Nach der Einheilung wird ein Abdruck von dem Implantatpfosten genommen und in unserem Labor der entsprechende Zahnersatz hergestellt.

Wie lange halten Implantate?

Langzeitstudien haben bewiesen, dass die zahnärztliche Implantation zu den sichersten Eingriffen gehört. Bei korrekter Planung und operativer Technik von einem erfahrenen Implantologen liegt die Erfolgsrate nach zehn Jahren bei beachtlichen  95 Prozent. Voraussetzung sind eine gute Mundhygiene und eine genaue und regelmäßige Kontrolle durch den Implantologen.

Wie lange dauert die Implantation?

Das hängt von Ihrem körperlichen Gesundheitszustand und den knöchernen Voraussetzungen, der Anzahl der Implantate und der Art des Zahnersatzes ab.

Wir werden Sie vor dem Eingriff in unserem Diagnosegespräch über die Dauer und den Ablauf der Behandlung gern informieren. Wenn Sie Bildmaterial haben möchten oder die Operation live miterleben möchten, informieren Sie uns bitte, damit wir  alles Nötige vorbereiten können.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse ?

Implantologische Leistungen und der damit verbundene Zahnersatz werden von der gesetzlichen Krankenkasse seit 2005 immerhin in sehr geringem Maße bezuschusst. Aufgrund der Vorteile von Implantaten empfinden aber immer mehr Patienten diese Versorgung als lohnenswerten Zahnersatz, auch wenn die gesetzliche Krankenkassen nur wenig bezahlen.

Private Krankenversicherungen tragen in Abhängigkeit vom Versicherungsvertrag die Kosten der Implantation und des Zahnersatzes. Beihilfestellen erstatten oftmals die Kosten nicht im vollen Umfang.

Wir hoffen, dass Sie jetzt Ihrem Wunsch nach schönen neuen Zähnen ein Stück näher gekommen sind. Den restlichen Weg gehen wir gern gemeinsam mit Ihnen!

Sprechen Sie mit uns über die für Sie persönlich am besten geeignete Behandlung.

 

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