Behandlungskonzept II

Konsequente Parodontosebehandlung (Zahnbetterkrankungsbehandlung)

In Amerika und in der Schweiz gibt es schon seit Jahrzehnten Zahnärzte, die sich nur noch mit der Behandlung von Zahnbetterkankungen (Parodontitis) beschäftigen. Bei Fortbildungen und Weiterbildungen erkannte ich sehr schnell, dass ich diese Erkrankung mit einer erhöhten Aufmerksamkeit in mein Behandlungskonzept aufnehmen musste.

Unbehandelte Zahnfleischentzündungen können mit der Zeit zu Knochen- und Zahnverlust führen und andere Erkrankungen verursachen. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass die verschiedensten Bakterien zu anderen Erkrankungen führen können. Unsere Zahnhygienikerin wird deshalb bei einer Zahnbettbehandlung
in Zusammenarbeit mit mir einen inividuellen Behandlungsplan erstellen, bei dem verschiedenste Techniken und unterstützende medikamentöse Behandlungen und Keimanalysen miteinander kombiniert werden, um ein optimales Ergebnis für Sie zu erzielen. Viele Erkrankungen wie Herzentzündungen, Magen- und Darmprobleme, Hals und Kopfbeschwerden (Kieferhöhlen, Stirnhöhlen, Schleimhaut- und Immunerkrankungen können in Verbindung mit einer Zahnbetterkrankung stehen.

Wir werden ebenso schonend wie gründlich sämtliche tiefsitzenden Beläge von der Zahnoberfläche und unter Ihrem Zahnfleischsaum beseitigen, um dem Zahnhalteapparat die beste Möglichkeit zur Regeneration zu ermöglichen. Störende Füllungs- und Kronenränder müssen auch entfernt werden, da diese Schmutznischen
darstellen, in denen sich die Bakterien immer wieder einnisten und somit erneut zur Taschenbildung beitragen können. Bei einem schwereren Krankheitsbild werden wir mit Hilfe schulmedizinischer und alternativer Diagnoseverfahren Zusammenhänge mit Ihrer Ernährung, einer Schleimhauterkrankung oder möglichen anderen Grunderkrankungen ermitteln.


Die zahnerhaltende Behandlung


Ihre Zahnsubstanz so weit wie irgend möglich zu erhalten, ist das Ziel unserer Bemühungen. Deshalb gehören Füllungen zu unseren häufigsten Behandlungselementen. Die Füllungen unterscheiden sich in der Art der Materialien. Es gibt weiße Füllungen wie z. B. Kunststofffüllungen, Zementfüllungen oder Glasionomerfüllungen und farbige Füllungen wie Gold- und zahnfarbene Keramikfüllungen. Wir verwenden kein Amalgam, sondern immer biokompatible Werkstoffe wie palladiumfreie Goldlegierungen oder metallfreie Keramik, die auf Ihren Wunsch auch vor ihrem Einsatz auf Verträglichkeit getestet werden. Je nach Aufwand der Präparation und des Materials entstehen dabei Zusatzkosten für Sie. Der Sicherungsauftrag der gesetzlichen Krankenversicherung
gewährleistet einen „ausreichenden, notwendigen und wirtschaftlichen“ Zahnersatz. Das entspricht einer Amalgamfüllung oder einer Metallkrone. Wenn Sie sich eine andere Füllung wünschen, entsteht für Sie ein Mehrkostenanteil, der sich aus den Kosten der Wahlfüllung abzüglich der Amalgamfüllungskosten zusammensetzt.


Seite: 1 2 3 4 5